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SEO 2015 – Die Zauberformel für bessere Rankings

Sonntag, 18-5-2014  

Der “Wizard of Moz” hat gesprochen. Was 2015 wirklich noch wirkt und was man lieber bleiben lassen sollte.

Der selbsternannte “Wizard of Moz”, Rand Fishkin, hat in der vergangenen Woche mit seiner Präsentation “Cracking the SEO Code for 2015: Tactics to Love vs. Leave” einen Ausblick auf die Suchmaschinenoptimierung im Jahr 2015 gegeben.

Rückblick: Die Entwicklung von SEO in den letzten fünf Jahren

Die Algorithmen, mit denen Suchmaschinen versuchen das beste Ergebnis zu einer Suchanfrage zu liefern, werden immer komplexer. Immer mehr Faktoren spielen bei der Bewertung von Webseiten eine Rolle. Vor allem in der Wahrnehmung von User-Signalen und der Bewertung von Links haben sich Google & Co. erschreckend gut entwickelt.

Auch die Personalisierung von Suchergebnissen aufgrund von vorangegangenen Suchanfragen, dem Endgerät mit dem gesucht wird und dem aktuellen Standort des Suchenenden, haben zum Umdenken bei der Suchmaschinenoptimierung beigetragen.

SEO ist zudem zu einem Standard-Handwerk geworden, das im gesamten Web-Business Einzug erhalten hat. Fishkin macht dies anhand einer Analyse der Job-Titel und -Beschreibungen im sozialen Netzwerk LinkedIn anschaulich. Dabei ist klar zu erkennen, dass SEO allein kein Job mehr ist, sondern eine Fertigkeit, die in jeglichen Online-Berufen gefragt ist.

Weiterhin hat sich das Erkennen von Webspam in den letzten Jahren eindeutig verbessert, was sich durch das Stichwort “Negative SEO” allerdings zu einer Herausforderung für alle Webmaster entwickelt hat.

Weitere Veränderungen der vergangenen Jahre haben sich vor allem durch den Google Knowledge Graph und den fehlenden Keyword-Daten (“not provided”), mit denen User eine Webseite bei Google finden, ergeben.

Weniger SEO ist mehr SEO – Es gibt nicht mehr “Die Lösung”

Eines wird klar, wenn man sich die Veränderungen in der Branche ansieht: SEO hat sich verändert. SEO ist mehr geworden als Keywords in das Title- und das H1-Tag zu schreiben und dann “hart” auf die Zielseite zu verlinken.

Rand Fishkin geht in seinem Ausblick auf das Jahr 2015 auf einzelne SEO-Disziplinen ein und zeigt auf, dass Umdenken angesagt ist.

Keyword-Recherche

Für eine ordentliche Keyword-Recherche reichen die Daten aus Google AdWords einfach nicht mehr. Google Suggest beispielsweise bietet dabei eine hervorragende Ergänzung. Auch sollten themenrelevante Foren und Social Media Plattformen durchsucht werden. Was sucht der User wirklich, welchen Content kann ich ihm bieten, um ihm wirklich zu helfen? Diese Fragen stehen im Vordergrund bei der Keyword-Recherche 2.0.

Content

Es reicht nicht mehr plump Keywords auf eine Seite zu packen um dann damit in den Top-Ten zu ranken – Content muss Mehrwert für den User sein. Anforderungen an moderne Webseiten-Inhalt:

  • Einzigartigen Content, den es nicht an jeder Ecke im Web gibt in einem, für Suchmaschinen, lesbaren Format.
  • Verwendung von verwandten Begriffen, die Suchmaschinen helfen, das Thema der Webseite zu erkennen.
  • Content, der die Suchanfrage des Users, auf einem effizienten Weg, löst.
  • Wertvolle Inhalte, die User sonst nur schwer finden können.
  • Content, der einfach und auf allen Endgeräten konsumiert werden kann.

Linkaufbau

Google möchte keine Links werten, die ein Webmaster selbst aufbauen kann. Fishkin nennt hier die Beispiele Linkkauf, Gastartikel oder das Verbreiten von Infografiken auf diversen Portalen. Backlinks sollten echte Empfehlungen sein! Suchmaschinen können “echte” Links mittlerweile immer besser erkennen, was den kontrollierten Linkaufbau schon bald unmöglich machen wird.

Social Media

Die Korrelation zwischen positiven Social Media Signalen und guten Rankings in Suchmaschinen besteht. Allerdings haben diese mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts miteinander zu tun. Guter Content wird von Suchmaschinen erkannt und von Usern eben auch gerne geteilt.

Vielmehr sollte man Social Media als eine Art Linkbuilding-Strategie sehen. Denn somit erreichen diese Inhalte auch andere Webmaster, die dann darauf aufmerksam werden und “echt” verlinken können.

Content Marketing

Viel ist nicht gleich gut. Das Publizieren von Inhalten sollte durchdacht sein und ein Ziel verfolgen. Wem kann der Inhalt helfen und warum sollte er es teilen?

Ist SEO noch SEO?

Phrasen wie “SEO ist tot” oder “Content ist King” lösen bei vielen Suchmaschinenoptimierern geradezu Aggressionen aus. Aber beim direkten Betrachten der Entwicklung in den vergangenen Jahren stellt man fest, dass es immer mehr darauf ankommt nicht einfach nur Inhalte zu publizieren, sondern mit seinen Inhalten eine einzigartige “Marke” aufzubauen.

SEO kürzt sich also im Endeffekt bei der Umsetzung einer ordentlichen Online Marketing Strategie beinahe weg. Was auch erklärt, warum SEO keine Job-Bezeichnung mehr ist, sondern eine Fertigkeit im gesamten Online-Business.

Quelle: onlinemarketing.de


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