Autos und Motorräder

Plastidip ist wieder abziehbar

Donnerstag, 8-1-2015  

Sein Auto mit Plastidip zu verschönern, hat gegenüber konventionellen Methoden einige Vorteile. Der wohl zentralste Punkt ist hierbei, dass man Plastidip am Ende wieder abziehen kann. Das heißt, dass man bei der Anwendung keinerlei Risiko eingeht, sich den Looks des Autos zu ruinieren. Ganz im Gegenteil zu den normal bekannten Methoden handelt es sich bei dem Produkt um eine Art von Beschichtung zum Sprühen, die von der Konsistenz her wie Gummi ist und trotzdem wie eine zweite Haut auf den originalen Lack haftet. Hat man die Schicht allerdings an einer Ecke oder an einer Kante mit den Fingernägeln abgelöst, so kann man sie der ganzen Länge und Breite nach von dem Teil des Wagens abziehen, an dem sie haftet. Die wieder abziehbare Lösung ist vorteilhaft:

Zu einfachen Anwendung lässt sich sagen, dass das Produkt mit der Hilfe einer Sprühpistole in mehreren Schichten aufgetragen wird. Dabei ist natürlich einige Übung erforderlich und vor allem sollte der Wagen sauber abgeklebt werden, aber dazu später mehr. Werden einige grundlegend wichtige Elemente beachtet, gelingt die Anwendung des Produkt aus einem Laien – ganz im Gegenteil zu anderen Lacken oder zu versprühenden Produkten, bei denen ganz schön schnell mal Laufnasen entstehen können oder sonstige ungewünschte Eindrücke. Plastidip hingegen ist am Ende eine flexible Schicht, die nach mehreren Anwendungen und Vorgängen des Sprühens grundsolide auf dem originalen Lack des Wagens haftet. Durch die mehreren Anwendungen bilden sind am Ende auch keine Unregelmäßigkeiten mehr zu erkennen – das Ganze verschwimmt zu einem einzigen Ton Farbe. Der zweite Punkt liegt auf der Hand: Wenn Sie ihr Auto zum konventionellen Lackierer geben, am Ende aber nicht mit dem Resultat zufrieden sind – wer weiß schon, wie genau der Auftrag interpretiert und in die Tat umgesetzt wird – , gibt es bei der traditionellen Lösung kein Zurück mehr. Oder natürlich, Sie investieren wiederum in einen ganz neuen Vorgang des Lackierens. Aber wer würde das schon machen? Bei Plastidip hingegen gehen sie kein Risiko ein. Denn am Ende ist alles wieder abziehbar und ganz einfach in den originalen Zustand zurück zu führen. Außerdem hat man zu diesem Zeitpunkt nicht Unmengen von Geld investiert, da man selbst gearbeitet hat und die Produkte selbst relativ günstig zu haben sind. Daher kann man sich damit ruhig schon einmal ausprobieren und nichts muss bei der ersten Anwendung gleich perfekt werden. Zum letzten Punkt schließlich lässt sich festhalten, dass, wenn sauber gearbeitet wird, das Ergebnis am Ende dem von konventionellen Lacken ähnelt. Die Unterschiede sind kaum zu erkennen, gerade wenn bei der Arbeit mit Plastidip vorher sauber abgeklebt wurde. Das Abkleben der nicht zu besprühenden Flächen ist das Ein und Alles bei der Verarbeitung. Die Sprühpistole draufzuhalten ist relativ einfach, aber das Abkleben von verwundenen Ecken und Winkeln kann es schon einmal richtig in sich haben.

Plastidip hält auch dem Wetter stand – bis Sie es entfernen wollen

Das Schöne an Plastidip ist, dass es so lange an Ihrem Wagen haftet, bis Sie es nicht mehr sehen wollen. Ganz im Gegenteil, wenn Sie früher Ihr Auto mit einem neuen Lack versehen haben, so mussten Sie diesen bis zum bitteren Ende ertragen – oder Sie besprühten Ihren Wagen von Neuem, was natürlich Zeit und Geld kostete. Heute dahingegen haben Sie wirklich die Wahl: Sie entscheiden, wie lange Sie einen bestimmten Look behalten wollen und wann Sie ihn wieder ändern oder gar den originalen Zustand wieder herstellen wollen. Nehmen wir an, Sie fahren einen neuen Audi A6. Das ist ja ein schönes Auto, das man nicht so ohne weiteres mit einer verhunzten Schicht Lack ruinieren möchte. Zu einem gegebenen Anlass entscheiden Sie sich für Plastidip. Über den Originalen bronzenen Lack ziehen Sie an einigen Stellen entschlossene Schichten von Weiß. Die Arbeit ist sauber verlaufen, der so bestehende Look gefällt Ihnen allerdings nach einigen Wochen bereits nicht mehr. Da Sie Plastidip verwendet haben, ist es nun überhaupt gar kein Problem, die neue Schicht Farbe ganz einfach wieder abzuziehen. Ihr originaler Lack glänzt darunter wie am ersten Tag. Das ist der entscheidende Vorteil für die Verwendung von Plastidip. Übrigens halten die Schichten, gerade wenn sie an den Ecken und den Kanten sauber verarbeitet wurden, selbst den Einflüssen des Wetters stand. man kann die Teile ganz normal anfassen und das Auto sogar waschen, ohne die Schicht aus Plastidip abzukratzen oder zu ruinieren.

Es gibt das Produkt in matt oder glänzend in allen erdenklichen Farben

Plastidip gibt es in allen nur erdenklichen Farben. Daher sind Ihrer Kreativität bei Styling Ihres Wagens keine Grenzen gesetzt. Dabei sind freilich die meisten Töne entweder in matt oder in glänzend erhältlich, wobei matt definitiv die einfacher zu verarbeitende Variante ist – und ihrem Auto den unverkennbaren Plastidip-Look gibt. Übrigens setzen nicht wenige Anwender auf die Kolorierung nur von einzelnen Elementen des Fahrzeugs. Denn es muss nicht immer gleich der komplette Wagen sein, den man mit Plastidip bezieht. Auch einzelnen Teile wie Motorhauben oder Türen, aber auch die Felgen können als Akzent in einer schrillen Farbe koloriert werden. Ihr Design bestimmen Sie freilich dabei immer selbst und der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Bei der Kolorierung von einzelnen Parts wie bei der kompletten Beschichtung des Wagens gilt natürlich: Immer schön abkleben! Denn je sauberer mit dem Tape umgegangen wird, desto besser ist am Ende das Ergebnis. So gelingt der Farbenwechsel ganz einfach.


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